Aufgaben

Die ACK und ihre Aufgaben

Die Einheit der Christen zu fördern, ist das Ziel der ökumenischen Bewegung. In vielen Ländern geschieht dies durch Nationale Kirchen- und Christenräte. In Deutschland ist die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) das repräsentative Organ und Forum der christlichen Kirchen.

In Deutschland wurde die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) am 10. März 1948 in Kassel, also noch vor der ersten Vollversammlung des ÖRK 1948, gegründet.

In der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Thüringen (ACKTh) sind Kirchen und kirchliche Gemeinschaften zusammengeschlossen, die den Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott, Heiland und wahren Menschen bekennen. Darum ist ihr Trachten darauf gerichtet zu erfüllen, wozu sie in und durch Jesus Christus berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes (Satzung § 1, 1. ).

Am 26. Mai 1993 wurde im Gemeindezentrum „Paul Schneider“ in Weimar-West die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Thüringen gegründet. Ihr gehören derzeit 10 Mitgliedskirchen und 4 Gastmitglieder an.

In der DDR-Zeit hatten sich auch schon Kirchen, Freikirchen und kirchliche Gemeinschaften zu einer Arbeitsgemeinschaft (AGCK) zusammengeschlossen, die regional nicht untergliedert war.

Aufgaben (Satzung § 2)

Die Arbeitsgemeinschaft dient der ökumenischen Zusammenarbeit durch die Erfüllung folgender Aufgaben:

1. Zusammenarbeit in gemeinsamem Zeugnis und Dienst und Pflege des in den besonderen geschichtlichen Erfahrungen gewachsenen Miteinanders.

2. Gegenseitiger Informations- und Erfahrungsaustausch.

3. Förderung des theologischen Gesprächs unter den Mitgliedern und Gästen mit dem Ziel der Klärung und Verständigung.

4. Fortführung des konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.

5. Behandlung besonderer Anliegen einzelner Kirchen und kirchlicher Gemeinschaften auf deren Antrag hin.

6. Beratung und Vermittlung bei Meinungsverschiedenheiten.

7. Vertretung gemeinsamer Anliegen nach außen und in der Öffentlichkeit.

8. Unterstützung von lokalen und regionalen Arbeitsgemeinschaften innerhalb des Bundeslandes Thüringen.

9. Zusammenarbeit mit überregionalen ökumenischen Gemeinschaften.