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Das AJC hat seine Wurzeln im 1902 von Apostel Juda (Julius Fischer) gegründeten Apostelamt Juda. Julius Fischer war ein Bezirksältester der neuapostolischen Gemeinschaft und wurde wegen Lehrdifferenzen 1902 aus dieser Gemeinschaft ausgeschlossen. Durch göttliche Offenbarung empfing er die Segnung zum Apostel Juda, und er gründete 1902 das Apostelamt Juda. Unter seiner Leitung erstanden zahlreiche Gemeinden.
Am 2. März 1923 verstarb Apostel Juda. Der Apostel Simeon (Herman Krüger), von Juda 1921 zum Apostel berufen, trennte sich wegen des Streites um die Nachfolge 1931 endgültig vom Apostelamt Juda und gründete das Apostelamt Simeon in Jakobsgeschlecht. Apostel Simeon verstarb im Januar 1933. Danach leitete Apostel Naphthali (Albert Trubach) die Gemeinschaft. Am 5. November 1934 wurde das Apostelamt von der Naziherrschaft verboten und das gesamte Vermögen beschlagnahmt. 1946 konnten wieder die ersten Gottesdienste abgehalten werden. In einem großen Gottesdienst am 20 Februar 1947 empfing durch göttliche Offenbarung der Apostel Naphthali den Namen Apostel Jesu Christi und gleichzeitig wurde die Gemeinschaft in Apostelamt Jesu Christi umbenannt. Bis zum 5. Juli 1980 führte Apostel Jesu Christi die Gemeinschaft. Er verstarb am 14.09.1980. Sein Nachfolger Apostel Andreas (Hans Joachim Preuß) verstarb am 6. August 1981. Durch göttliche Offenbarung wurde der Apostel Philippus (Waldemar Rohde) mit der Leitung des Apostelamtes Jesu Christi beauftragt. Alle amtierenden Apostel bilden die Apostelkonferenz, die höchste beschließende und verkündende Autorität der Kirche AJC. Im Land Brandenburg und im Freistaat Sachsen wurden ihr die Rechte einer Körperschaft des öffentlichen Rechts verliehen. Der Leiter der Apostelkonferenz ist gleichzeitig Leiter des AJC. Seit der politischen Teilung Deutschlands existieren noch zwei weitere, rechtlich eigenständige Bereiche des AJC in Deutschland, die bemüt sind, sich wieder zu vereinen. Altes und Neues Testament bilden die Lehrgrundlage. Alle Geistlichen arbeiten ehrenamtlich. Das AJC hat den Gaststatus in der ACK in Deutschland und in einigen regionalen ACK. In vier Thüringer Gemeinden haben ca. 100 Mitglieder ihre Glaubensheimat gefunden. Alle Gemeinden entstanden nach dem 2. Weltkrieg. Kontakt: Herr Waldemar Rohde, Curt-Möbius-Straße 38, 03042 Cottbus
Stand: 01.Dezember 2007 |