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Freie evangelische Gemeinden gehören zu den evangelischen Freikirchen. Mit den anderen evangelischen Kirchen teilen sie das Erbe der Reformation. Mit den Freikirchen verbindet sie das Verständnis von Gemeinde als Freiwilligkeitsgemeinde, in der man nur aufgrund einer persönlichen Glaubensentscheidung Mitglied werden kann. Außerdem wird die Trennung von Kirche und Staat betont. Der "Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland" hat unter anderem in der Präambel seiner Verfassung von 1976/1995 wie folgt formuliert:

"Der Bund Freier evangelischer Gemeinden ist eine geistliche Lebens- und Dienstgemeinschaft selbständiger Gemeinden. Verbindliche Grundlage für Glauben, Lehre und Leben in Gemeinde und Bund ist die Bibel, das Wort Gottes. Die Gemeinden stimmen mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis überein. Die Gemeinden wollen sich in ihrem Aufbau und Dienst nach der im Neuen Testament erkennbaren Lebensweise der Gemeinde ausrichten. Bei aller Vielgestaltigkeit ist ihre Zusammengehörigkeit im Bund für sie eine verpflichtende Gemeinschaft. Die Bundesgemeinschaft trägt als Teil der weltweiten Christusgemeinde zu deren Einheit im biblischen Sinne bei".

Freie evangelische Gemeinden gibt es, neben Deutschland, in fast ganz Europa und den USA. Zum deutschen Bund gehören ca. 400 Ortsgemeinden mit 31.000 Mitgliedern. Hinzu kommen 10.200 Kinder, 3.900 Teenager und 5.000 Jugendliche. In Thüringen existieren 5 Gemeinden mit ca. 250 Mitgliedern Gottesdienstbesuch etwa 500 Erwachsene, Zentren sind Ostthüringen sowie Erfurt.


Kontakt: Herr Edwin Veit, Am Sünder 14, 99189 Tiefthal
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Stand: 01.Dezember 2007
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